Spielwiese

Aus BKA-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Version: 2.0
in Bearbeitung

Hier ist (fast) alles erlaubt, schreiben Sie einfach drauflos  ! was_neues

Testen Sie Formatierungen, Artikelanlage, Vorlagen, Kategorien und Ähnliches. Testen Sie bitte auch die Diskussionsseite.

Diesen Artikel bitte nicht schützen oder löschen oder verschieben !
Sie erreichen diesen Text-Effekt durch einen Leerschritt am Anfang der Zeile

Einige Formatierungs-Beispiele:

Fetter Text

fetter Text, größere Schrift kursiver Text

einen separat editierbaren Abschnitt beginnen

Text... Text... Text ... wieder Text .... Test ... Test ... Test ... Test3

einen separat editierbaren Unterabschnitt beginnen

Text ... vvvvvvv

Best practice:
Eine Vorlage benützen ... Die Vorlage „bestpractice“ bearbeitet einen Übergabe-Parameter, nämlich diesen Text - im Bearbeitungsmodus finden Sie ganz unten immer die Liste der verwendeten Vorlagen, von dort aus können Sie die Vorlagen auch verändern - natürlich verändern Sie dadurch möglicherweise auch das Verhalten anderer Artikel ...

Eine Überschrift kann auch mit gewöhnlichem html notiert werden

noch eine kleine Unter-Überschrift

Text

eine eingerahmte Überschrift

neue Artikel Anlegen

Neue Artikel entstehen, indem sie einfach als Artikelverweis notiert werden: Neuer Artikel Dies ist ein großartiger neuer Artikel mit wahnsinnig sinnvollem Inhalt! Hier eine tolle Formel! a2 + b2 = ???

Und hier der Klassiker der Elektrotechnik: <math>U_{ind}=\frac{d\Phi}{dt}</math>

Der neue Artikel am Anfang dieses Absatzes wartet noch immer auf einen Autor - wer ist der Erste ?

klicken sie NICHT aus der Vorschau auf einen neu notierten Artikel (Artikel, die nur als angelegte Verweise ohne Inhalt existieren (sie existieren in Wahrheit noch nicht) erscheinen rot), sondern speichern Sie zuerst Ihre Änderungen und klicken Sie erst danach (im Vater-Artikel) auf den roten Link. Es öffnet sich der Bearbeitungsmodus und schon können Sie den neuen Artikel verfassen. Das geht in diesem Beispiel aber nur ein Mal, danach wird der Artikel blau angezeigt und existiert wirklich. Das macht aber nichts, fügen Sie einfach neue Artikel-Verweise (mit den zwei eckigen Klammern) hinzu und testen Sie das Verhalten Ihres Artikels.

Wenn Sie einen Artikel-Verweis (das kann durchaus beabsichtigt sein) im Text löschen, macht das auch nichts, der Artikel bleibt weiterhin im Wiki gespeichert. Wird von nirgendwo anders auf diesen Artikel verwiesen, gilt er als "verwaist". Sie finden ihn entweder über die Suche oder über die Spezialseite "alle Artikel". Sehen Sie sich die Seite Spezial:Specialpages an !

Beispiel für die Verwendung einer Navigationsvorlage: Neuer Artikel Dies sollte ein neuer Artikel sein JH

Tabellenproblem

A BBBBBBB CCCCCCCCCCCCCCCCCC


Beschriftung
Reihe 1 Reihe 2 Reihe 3
Reihe 1, Spalte 1 Reihe 2, Spalte 1 zellenübergreifend
Reihe 1, Spalte 2 Reihe 2, Spalte 2
zellenübergreifend

externer Link im Bild

externer Link auf ein Bild funktioniert trotz [] nicht

{{Link-Bild2|Bild=Icon-pdf.jpg|Breite=30px|Höhe=40px|Link=[www.bka.gv.at]}}

wegen der unterschiedl. Behandlung externer u. interner Links im wiki habe ich schnell eine zweite Vorlage für externe Links gemacht, die man so aufruft:

{{Link-Bild-ext|Bild=Icon-pdf.jpg|Breite=30px|Höhe=40px|Link=http://www.bka.gv.at}}



vielleicht kann mal jemand die beiden Vorlagen geschickt zusammenführen ? --GerhardSchwarz 10:58, 30. Jun 2006 (CEST)


SVG Grafiken

die Einbindung von SVG-Grafiken, auch in den Fließtext, ist jetzt implementiert Datei:Nuvola apps important.svg - der Hintergrund sollte transparent sein, die Interpretation v. Transparenz ist aber stark browserabhängig. IE6.0 macht das nicht richtig, an einem Patch diesbezgl. wird gearbeitet. Clientseitig ist für die SVG-Darstellung beim IE ein Plugin notwendig. Siehe dazu Bkawiki:svg.

Tabellentest

TEST test


Tests mit Bilder ohne Link

Icon-pdf.jpg
[[|   ]]
 



Perspektiven des öffentlichen Dienstes - Ausgangslage und zentrale Parameter

Die wesentlichen Herausforderungen des öffentlichen Dienstes

Zunächst stellt der Beirat fest: Im internationalen Vergleich hat die österreichische Verwaltung ein hohes Niveau und eine lange Tradition. Sie hat immer wieder bewiesen, dass sie auch große Herausforderungen zu meistern in der Lage ist. So wird ihr international attestiert, z.B. in nur wenigen Jahren im Bereich E-Government aus dem europäischen Mittelfeld an die Spitze gelangt zu sein. Die Verwaltung hat also selbst die Messlatte für ihre zukünftige Leistungsfähigkeit gesetzt.

Der öffentliche Dienst als die Summe aller MitarbeiterInnen der Verwaltung ist der Träger des Gemeinwohls und wird auch in der Zukunft das öffentliche Interesse repräsentieren. Die neuen Herausforderungen erfordern neue Ausrichtungen des öffentlichen Dienstes. Diese müssen rechtzeitig getroffen werden, um die Verlässlichkeit zu sichern und das Vertrauen der Gesellschaft in die Verwaltung zu erhalten. Die Verwaltung ist mit wesentlichen Veränderungstreibern konfrontiert, die auf einem Weg zum öffentlichen Dienst der Zukunft bewältigt werden müssen:

• Eine große Pensionierungswelle in den nächsten 15 Jahren gefährdet die Erfahrungsbasis der Verwaltung und die Balance der Aufbauorganisation. Dies bedeutet, dass sich der öffentliche Dienst vom tradierten Laufbahndenken verabschieden und auch verstärkt erfahrene Arbeitskräfte von außerhalb rekrutieren wird.

• Die Spielregeln am Arbeitsmarkt ändern sich grundlegend: Die Arbeitskräfte – je qualifizierter, umso mehr – bestimmen zunehmend das Spiel, nicht die Arbeitgeber. Dies bedeutet, dass der öffentliche Dienst sich stärker als attraktiver Arbeitgeber positionieren und die Themen Personalmarketing, Personalrekrutierung und Personalentwicklung offensiv angehen muss.

• Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an den öffentlichen Dienst verändern sich: KundInnen-Orientierung, Transparenz und Online-Verfügbarkeit sind hierfür wesentliche Beispiele. Im Mittelpunkt stehen die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen der BürgerInnen unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien. Dies bedeutet für den öffentlichen Dienst, dass „Open Government“ und „Wirkungsorientierung“ des Verwaltungshandelns gelebte Realität werden.

• In einer komplexer werdenden Gesellschaft wird auch das Staatshandeln mannigfacher. Neben den Gebietskörperschaften gibt es eine immer breiter werdende Vielfalt weiterer öffentlicher Leistungserbringer. Die Aufgabenverteilung und -abstimmung muss zielgerichtet und unter einer gesamthaften Strategie erfolgen. Ein modernes Rechnungswesen liefert die entsprechende Steuerungsinformation.

• Die technologische Entwicklung verändert die Aufbau- und Ablauforganisationen grundlegend. Die IT-Welten haben sich von Manufakturen zu Fabriken entwickelt, und mit Cloud-Computing steht die nächste Welle schon bevor, also das „Rechenzentrum auf Bedarf aus der Steckdose“. Dies bedeutet für den öffentlichen Dienst die Notwendigkeit der Standardisierung von Verwaltungsprozessen, die Konsolidierung von sog. Back-Offices, auch verwaltungsebenenübergreifend. Die Zentralisierung von Daten stellt völlig neue und bisher ungelöste Herausforderungen und Chancen für Datenschutz und Datensicherheit dar.

• Die Internationalisierung von Verwaltungshandeln wird weiter voranschreiten. Die Europäisierung (europäischer Verwaltungsverbund) sowie die institutionelle Verflechtung mit internationalen und supranationalen Institutionen bergen für den öffentlichen Dienst neue Herausforderungen, wie z.B. Mehrsprachigkeit auf allen Ebenen, Verhandlungskompetenz und Versiertheit im Umgang mit anderen Verwaltungstraditionen und -kulturen.

Nur ein leistungsstarker Staat kann auf die neuen Herausforderungen adäquat reagieren

Auch der moderne Staat des 21. Jahrhunderts muss ein starker Staat sein. Öffentliche Leistungen haben auch in Zukunft eine zentrale Bedeutung und bedürfen einer entsprechenden Leistungsstärke des Staates. Als Träger von Staatsaufgaben tritt der Staat als Produzent oder Gewährleister von Gütern und Leistungen auf, stützt sich auf einen demokratisch legitimierten Auftrag und sorgt für eine entsprechende Finanzierung. Nur ein leistungsstarker öffentlicher Dienst kann flexibel auf neue Entwicklungen reagieren und politische Programme zielgerichtet umsetzen. Staatsaufgaben werden von der öffentlichen Verwaltung vollzogen. Die Qualität und Leistungsstärke des öffentlichen Dienstes ist somit der zentrale Erfolgsfaktor bei der Erstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen. Der öffentliche Dienst muss sich daher auch in Zukunft „auf Augenhöhe“ mit seinen PartnerInnen befinden. Für die Leistungsstärke des öffentlichen Dienstes ist nicht dessen quantitative Größe maßgeblich, sondern dessen Kompetenz. Eine hohe Eigenkompetenz der MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst sichert deren flexiblen Einsatz und die zielgerichtete Umsetzung politischer Programme.

Zu den Staatsaufgaben der Zukunft

Der Staat wird auch in Zukunft einen großen Teil der im öffentlichen Interesse der Gesellschaft (Gemeinwohl) stehenden Aufgaben – also der „öffentlichen Aufgaben“ – wahrzunehmen haben. Auch wenn wichtige öffentliche Aufgaben von Verbänden und Vereinen, Kirchen, Non-Profit-Organisationen oder Non-Governmental-Organisations sowie sonstigen gesellschaftlichen Einrichtungen erfüllt werden, so fällt doch dem Staat eine Garantenstellung für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben zu. Nimmt er eine öffentliche Aufgabe selbst wahr, so wird sie zur „Staatsaufgabe“ und als Staatsaufgabe ist sie quasi automatisch eine „Verwaltungsaufgabe“. Ein detaillierter Katalog der konkreten „öffentlichen Aufgaben“ wie auch der zukünftigen „Staatsaufgaben“ lässt sich heute seriös nicht erstellen. Es steht aber fest, dass auch in Zukunft eine Reihe von wichtigen Aufgaben in die Verantwortung des Staates fallen wird. Neben den genuin staatlichen Hoheitsaufgaben, wie sie etwa in der Sicherheits- oder klassischen Ordnungsverwaltung sowie in der Rechtspflege durch die Gerichte bestehen, werden auch in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, soziale Sicherheit, Gesundheit und Pflege, Umweltschutz, Infrastruktur der unterschiedlichsten Art bis hin zur Freizeitgestaltung wesentliche Ingerenzen in der Verantwortung des Staates liegen.

Welche Aufgaben in 20 Jahren aber nun konkret in die Zuständigkeit des Staates fallen werden, kann nicht vorherbestimmt werden, sondern geht letztlich auf eine Entscheidung des demokratischen Gesetzgebers zurück. Die Parlamente des Bundes und der Länder, aber auch die Gemeinderäte sind die Repräsentanten der Gesellschaft und haben die Aufgabe, einen Konsens über den staatlichen Leistungskatalog herzustellen. Mediale und auf den modernen Informationstechnologien beruhende Diskurse können die demokratische Willensbildung unterstützen. Allerdings besteht auch die Gefahr der ungenügenden Repräsentation in solchen Diskursen.


2014_07_25